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SCHWEIZER VOLKSMUSIK VON DIETER RINGLI

Schweizer Volksmusik: von den Anfängen um 1800 bis zur Gegenwart

Dieter Ringli

2. erweiterte Auflage 2017

Endlich liegt das Buch wieder vor, das die Schweizer Volksmusik weder als zu bewahrendes vaterländisches Kulturgut verherrlicht, noch als altmodischen Kitsch abqualifiziert. Kritisch, aber stets respektvoll stellt der sachkundige Autor gesellschaftliche und musikalische Entwicklungen und Zusammenhänge dar und lässt so nicht nur die vergangene, sondern auch die gegenwärtige Volksmusik in einem neuen Licht erscheinen.

Ländlermusik, Volkslied, Alphorn und Jodel stehen im Zentrum – aber auch neuere Erscheinungsformen wie Folk und Liedermacher bis hin zu Schweizer Schlager und Popmusik werden allgemein verständlich beschrieben. So liefert das Buch von der Entstehung des Volksmusikbegriffs im ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die heutige von Medien geprägte Zeit eine aufschlussreiche Bestandesaufnahme der Schweizer Volksmusik, ergänzt mit spannenden Berichten von führenden Volksmusikantinnen und -musikanten. 

Ein Muss für alle Volksmusik-Interessierte!

Das Buch ist im Mülirad Verlag erhältlich ISBN-13: 978-3-033-00826-7

Die Herausgabe dieses Buches wurde durch einen Beitrag der GVS gefördert

 

Die Neue Volksmusik Dieter Ringli, Johannes Rühl

Die Schweizer Volksmusik erlebt seit zwanzig Jahren einen unerwarteten Aufschwung. Die neue Lust am spielerischen Umgang mit dem einst von vielen abgelehnten Traditionsmaterial erfasste alle Beteiligten: Musikerinnen und Musiker, Veranstalter, Labels, Förderer und nicht zuletzt auch ein begeistertes Publikum. Das äusserst vielfältige Phänomen wird oft unter dem Begriff «Neue Schweizer Volksmusik» gefasst, ist aber in Wirklichkeit nur schwer auf einen Nenner zu bringen, und seine Ausprägungen sind noch lange nicht abgeschlossen. 
In siebzehn sorgfältig aufbereiteten Interviews werden die Lebenslinien der bedeutendsten und einflussreichsten Musikerinnen und Musiker nachgezeichnet. Weitere Recherchen und Gespräche im Umfeld erlauben eine profunde Reflexion und Beobachtung überraschender Zusammenhänge. So wird in diesem Buch auch erstmals umfassend dargestellt, aus welchen Beweg­gründen sich Musikerinnen und Musiker aller Genres auf einmal so lustvoll, variantenreich und intensiv mit der Erneuerung der traditionellen Musik der Schweiz beschäftigen. 
Zudem zeigt die Untersuchung, dass das Phänomen sich aus ganz unterschiedlichen kultur­historischen, politischen und individualbiografischen Quellen speist und bis weit in die 1970er Jahre zurückreicht. Die neue Volksmusik in der Schweiz ist ein Sammelbecken, in dem sich ganz unterschiedliche Szenen und Individuen in einem äusserst kreativen Dialog begegnen und entfalten. 
Die Publikation entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts der Hochschule Luzern, Departement Musik

Interviews mit: Ueli Mooser, Markus Flückiger, Dani Häusler, Fabian Müller, Domenic Janett / Madlaina Janett, Thomas Aeschbacher, Nadja Räss, Töbi Tobler, Hans Kennel, Christoph Baumann, Dide Marfurt, Albin Brun, Christine Lauterburg, Corin Curschellas, Erika Stucky, Christian Zehnder und Balthasar Streiff 

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