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Die Neue Volksmusik Dieter Ringli, Johannes Rühl

Die Schweizer Volksmusik erlebt seit zwanzig Jahren einen unerwarteten Aufschwung. Die neue Lust am spielerischen Umgang mit dem einst von vielen abgelehnten Traditionsmaterial erfasste alle Beteiligten: Musikerinnen und Musiker, Veranstalter, Labels, Förderer und nicht zuletzt auch ein begeistertes Publikum. Das äusserst vielfältige Phänomen wird oft unter dem Begriff «Neue Schweizer Volksmusik» gefasst, ist aber in Wirklichkeit nur schwer auf einen Nenner zu bringen, und seine Ausprägungen sind noch lange nicht abgeschlossen. 
In siebzehn sorgfältig aufbereiteten Interviews werden die Lebenslinien der bedeutendsten und einflussreichsten Musikerinnen und Musiker nachgezeichnet. Weitere Recherchen und Gespräche im Umfeld erlauben eine profunde Reflexion und Beobachtung überraschender Zusammenhänge. So wird in diesem Buch auch erstmals umfassend dargestellt, aus welchen Beweg­gründen sich Musikerinnen und Musiker aller Genres auf einmal so lustvoll, variantenreich und intensiv mit der Erneuerung der traditionellen Musik der Schweiz beschäftigen. 
Zudem zeigt die Untersuchung, dass das Phänomen sich aus ganz unterschiedlichen kultur­historischen, politischen und individualbiografischen Quellen speist und bis weit in die 1970er Jahre zurückreicht. Die neue Volksmusik in der Schweiz ist ein Sammelbecken, in dem sich ganz unterschiedliche Szenen und Individuen in einem äusserst kreativen Dialog begegnen und entfalten. 
Die Publikation entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts der Hochschule Luzern, Departement Musik

Interviews mit: Ueli Mooser, Markus Flückiger, Dani Häusler, Fabian Müller, Domenic Janett / Madlaina Janett, Thomas Aeschbacher, Nadja Räss, Töbi Tobler, Hans Kennel, Christoph Baumann, Dide Marfurt, Albin Brun, Christine Lauterburg, Corin Curschellas, Erika Stucky, Christian Zehnder und Balthasar Streiff 

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